Aufgaben: Säure-Base-Reaktionen

1. Reagieren folgende wässrige Lösungen sauer, neutral oder alkalisch ? Begründen Sie Ihre

   Antwort.

a) Kaliumcarbonat

b) Natriumdihydrogenphosphat

c) Natriumhydrogenphosphat

d) Natriumchlorid

e) Ammoniumcarbonat

f) Ammoniumchlorid

 

2. Berechnen Sie den pH-Wert und den Protolysegrad der folgenden wässrigen Lösungen:

a) 0,001 mol/l HBr

b) 0,001 mol/l CH3COOH

c) 0,0002 mol/l NaOH

e) 0,075 mol/l MgCO3

d) 0,01 mol/l HNO2

f) 0,6 mol/l HCOONa

 

3. Damit Trinkwasser die Wasserleitungen nicht korrodiert, sollte es einen pH-Wert von 8,5

    aufweisen und wird deshalb mit Natriumhydroxid versetzt. Welche Masse festes

    Natriumhydroxid muss theoretisch 1000 m3 Quellwasser zugeben werden, damit der pH-

    Wert 8,5 beträgt? Annahme: Quellwasser ist reines Wasser.

 

4. 1 Liter einer 0,2 M (mol/l) Salzsäure und 1 Liter 0,16 M (mol/l) Natronlauge werden

    vermischt. Welche Reaktion läuft dabei ab? Wie groß ist der pH-Wert dieser Mischung?

 

5. Berechnen Sie den pKS- bzw. pKB-Wert folgender Säuren bzw. Basen aus dem

    Protolysegrad. Die Konzentration der Lösungen betrage jeweils 0,05 mol/l.

   a) K2CO3;  alpha = 7,1%       b) CH3COONa;  alpha= 0,01%        

   c) H2S; alpha = 0,155%       d) NaHSO4; alpha = 38,95%      

  

6. Berechnen Sie den pH-Wert folgender Pufferlösungen:

    a) NH3(100 ml; c = 0,3 mol/l)/NH4+ (200 ml; c = 0,25 mol/l)

    b) CO32- (0,5 l; c = 0,4 mol/l)/HCO3- (250 ml; c = 0,5 mol/l)

    c) H3PO4 (250 ml; c = 0,2 mol/l)/ H2PO4- (0,7 l; c = 0,75 mol/l)

 

7. In einem Liter Wasser werden 17 g Natriumformiat und 23 g Methansäure gelöst. Welchen

    pH-Wert besitzt die Pufferlösung? Wie ändert sich der pH-Wert, wenn 2 g

  Natriumhydroxid dazu gegeben werden?    

 

8. Ein Puffersystem des Blutes besteht aus H2CO3 und HCO3--Ionen.

    a) Der pH-Wert des Blutes sei 7,5. Wie groß ist die Konzentration von H2CO3, wenn die

        HCO3--Konzentration 20 mmol/l  beträgt?

   b) Wie ändert der pH-Wert, wenn dieses Blut (Volumen 6 Liter) infolge starker

       Muskeltätigkeit 9 mmol einer (relativ starken) einprotonigen Säure aufnehmen muss?

 

9. Ein Liter einer 1 M (1 mol/l) Essigsäure Lösung wird mit 0,5 mol festem Natriumhydroxid

    versetzt (Volumenänderung durch die NaOH-Zugabe wird vernachlässigt).

    Welchen pH-Wert hat die entstehende Lösung?

 

 10. Vervollständigen Sie die nachfolgenden Reaktionsgleichungen und machen Sie anhand     der pKS-Werte eine begründete Aussage, auf welcher Seite das jeweilige Gleich­gewicht liegt.